Beschreibung
Eine grundlegende Eigenschaft der Ad-hoc-Analyse ist, dass der Anwender zu Beginn gar nicht weiß,
was er eigentlich auswerten will. Der Benutzer entwickelt seine Anforderungen ad hoc
auf Grund der bereits gewonnenen Erkenntnisse. Er will sich beispielsweise Kennzahlen über Kunden, Produkte,
Absatzmärkte und Zahlungsmoral erstellen, um einen besseren Überblick über sein Geschäft zu bekommen
und um damit die weitere Vorgehensweise in der Zukunft bestimmen zu können.
Damit müssen dem Benutzer Werkzeuge an die Hand gegeben werden, mit denen er Analysen
dynamisch selbst zusammenstellen kann. Um dies zu ermöglichen müssen ihm die Daten sehr fein
und granular zur Verfügung gestellt werden. Er kann mit diesen Daten selbst bestimmen,
ob der die Kennzahlen verdichtet oder im Detail sehen will. Mit Drill Down oder grafischer Darstellung kann der Benutzer
selbst bestimmen, wie er die Kennzahlen visualisieren will. Diese Art der Analysemöglichkeiten erfordert
eine hohe Performance des Systems und die verwendeten OLAP-Tools müssen über eine grosse Flexibilität
und eine einfache Bedienbarkeit verfügen
Vorgehensweise
- Mit dem Fachbereich wird festgelegt, welcher Datenpool zusammengestellt werden muss und aus welchen Vorsystemen die notwendigen Daten bereitgestellt werden
- Mit dem Fachbereich wird festgelegt, welche Reports, Analysen und Präsentationen erstellt werden sollen
- Es wird ein Data Warehouse oder ein Datamart als Auswertungsdatenpool aufgebaut
- Es werden Daten aus externen Systemen in das Auswertungsdatenpool mittels ETL-Tools importiert
- Es werden OLAP Cubes erstellt, die den Anforderungen des Fachbereichs entsprechen
- Es werden Analysen und Reports für z.B. externes Berichtswesen erstellt
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