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Europas größte Hypothekenbank baut auf Impetus

Entwurf und Implementierung des Data Warehouse der grössten Hypothekenbank Europas, Eurohypo AG, Frankfurt

Neben der Schaffung eines bestandsübergreifenden, entscheidungsunterstützenden Systems beinhaltete der Projektauftrag die Begleitung einer mehrmonatigen Parallelphase von Alt und Zielsystem hinsichtlich eines konsolidierten Reportings während der Migration. Das Ziel in Teilbeständen bereits vorab gemäss den Migrationsregeln Daten in konsolidierter Form anzuliefern, erforderte mit Blick auf die Daten und Prozesse eine evolutionär erweiterbare und damit im höchstem Maße flexible Architektur.

Ausgangssituation
In der Deutschen Hypothekenbank existierte eine heterogene operative Systemlandschaft, in welcher ein systembezogenes, großteils manuelles Reporting vorgenommen wurde. Gleichzeitig wurde eine stufenweise Migration der hostbasierten bestandsführenden Systeme auf ein SAP R/3-System durchgeführt.

Die daraus resultierende Inhomogenität der Reports und der hohe Abstimmungsaufwand für die Daten innerhalb der IT wie der Fachabteilungen weckte den Wunsch nach einer konsolidierten Auswertungsbasis, welche auch mit Blick auf die fortschreitende Migration ein systemübergreifendes Reporting zur Gesamtbanksteuerung ermöglichen sollte.

Lösung
Als Lösungsansatz für die genannten Anforderungen wurde ein Data Warehouse-Projekt initiiert, in welchem die Impetus Unternehmensberatung GmbH die Projektleitung, die Teilprojektleitungen wie auch das Entwicklungsteam stellte.

Die in der Entwicklung eines entscheidungsunterstützenden Sytems auf der einen und der Ermöglichung eines während der Parallelphase einer Migration übergreifenden Reportings auf der anderen Seite enthaltene Komplexität, ließ einen Einsatz von Standardwerkzeugen nicht zu.

Nach eingehender Evaluierung von marktüblichen Standardwerkzeugen, fiel die Entscheidung für eine vollständige Eigenentwicklung.

Umsetzung
Innerhalb von 6 Monaten wurde eine flexible und skalierbare Architektur implementiert, die die Anforderungen der Fachabteilungen zur vollsten Zufriedenheit erfüllte. In weiteren Stufen wurde der Datenhaushalt des Data Warehouse schrittweise erweitert.

Referenzblatt: caseDW.pdf  

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titel
Eurohypo, Data Warehouse

- 2,5+ TB Stammdatenverwaltung
- 1,5 GB tägl. Beladung
- 50+ Mannjahre Entwicklung & Betrieb
- 300 bis 400 Anwender
  (tägl. Zugriffe, Tendenz steigend)

- Windows 2000
- MS SQL Server 2000 Plattform
- Client Technologie: C#, ASP.NET,
  Java, Perl

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Basis:
Das Data Warehouse basiert auf dem Microsoft SQL-Server und Windows 2000

Extraktion:
Die Anbindung der operativen SAP R/3 Systeme erfolgt über einen in ABAP entwickelten, generischen Extraktor, welcher die Ausleitung beliebiger im System gespeicherter Daten via File- transfer oder RFC ermöglicht.

Konsolidierung:
Die Konsolidierung der Daten erfolgt in einem Unternehmensdatenmodell, welches als Basis für die Präsentation der Daten in einem Sternmodell mit Dimensionenbus dient. Dies ermöglicht eine Weiterverwendung der aus den unterschiedlichen operativen Systemen stammenden Daten auch in operativen Anwendungen z.B. für das Data Quality Management.
Sämtliche Prozesse innerhalb des Data Warehouse werden durch ein zentrales Repository gesteuert, was insbesondere für die geforderte evolutionäre Erweiterbarkeit des Data Warehouse als kritischer Erfolgsfaktor anzusehen ist.

Präsentation:
Das intranetbasierte Frontend wurde als Portal mittels ASP und Java realisiert. Dabei werden sowohl die für die Fachabteilung relevanten Funktionen wie z.B. Ad-Hoc-Reporting, Reporting Services und ein fachliches Glossar wie auch die administrativen Funktionen wie z.B. Monitoring der Ladeprozesse und Data Quality Assurance über das Intranet bereitgestellt.

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